Die aktuelle Diskussion um den sogenannten „Bundestrojaner“ lässt die Bürger aufhorchen und viele Computernutzer fragen sich, welche Bedrohungen unbemerkt auf ihrem PC schlummern und dort vielleicht längst das System ausspionieren. Vielen ist nicht klar, was genau hinter Viren und Trojanern steckt und welche Malware es sonst noch gibt.
Bei einem Trojaner gelangt die bösartige Software geschickt als harmlos wirkende Datei getarnt auf den Rechner. Dort bietet sie entweder Zugang von Außen um weitere Software zu installieren und den infizierten Computer fernzusteuern oder sie spioniert den PC aus, macht Screenshots und zeichnet mit Hilfe eines Key-Loggers sämtliche Tastatureingaben auf. Die Trojaner werden entweder per Email verschickt oder als kostenlose Downloads auf manipulierten Seiten angeboten, wo man jedoch eigentlich andere Dateien wie Programme, Filme oder Musik erwartet. Oftmals funktionieren diese Dateien einwandfrei und man merkt nicht, dass sich im Hintergrund die bösartige Software startet und in der Registry festsetzt. So wird sie bei jedem Hochfahren des PCs automatisch und vollkommen unbemerkt gestartet.
Der „Bundestrojaner“ ist aktuell in aller Munde und hat die Öffentlichkeit für dieses Thema wieder ein wenig sensibilisiert. Dabei ist man jedem Tag im Internet von unzähligen Bedrohungen umgeben. Beim Öffnen von Internetseiten können sich bereits unbemerkt Programme installieren oder Viren auf den eigenen Computer laden. Eine zufällige Infektion mit dem Staats-Trojaner scheint im Vergleich dazu regelrecht unwahrscheinlich. Diese Überwachungssoftware wurde nur bei schwerwiegenden Verdachtsfällen eingesetzt und scheint für den Normalbürger harmlos zu sein. Fatal ist jedoch, dass er kaum Spuren auf dem infizierten Rechner hinterlässt. Andere Trojaner lassen sich zum Teil damit aufspüren, dass sie die Schnelligkeit des Computers beeinträchtigen und man ihnen so auf die Schliche kommen kann. Aber das ist leider längst nicht die Regel. Moderne Software beeinträchtigt kaum mehr so offensichtlich die Computerleistung. Für das Aufspüren benötigt man spezielle Programme, die möglichst mit internationalen Datenbanken abgeglichen werden um auf dem aktuellsten Stand zu bleiben.
Doch wie kann man sich vor Bedrohungen aus dem Internet schützen? Wichtigster und effektivster Schutz ist die Vorsorge. Jeder Computer sollte mit aktuellster Antivirensoftware ausgestattet sein. Auf diese Weise kann eine Vielzahl an Viren schon im Vorfeld daran gehindert werden, sich auf dem Computer breit zu machen. Zudem sollte man durch regelmäßige Updates des Betriebssystems und des Browsers etwaige Sicherheitslücken schließen. Programmierer von Schadsoftware suchen gezielt nach solchen Lücken und nutzen diese für ihre Angriffe aus. Die dritte wichtige Sicherheitsstufe ist eine Firewall. Auf diese Weise lassen sich individuelle Einstellungen vornehmen, welche Programme Zugriff auf den Computer haben und welchen der Zugriff verweigert wird.
Die hilfreichste Regel ist die einfachste: Augen auf beim Surfen im Internet. Wer sich nur auf seriösen Seiten aufhält und seine Software nur auf offiziellen Seiten der Hersteller bezieht, läuft nur geringe Gefahr seinen Computer mit Viren oder Trojanern zu infizieren.
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Freitag, 14. Oktober 2011
Freitag, 7. Oktober 2011
Virenerkennung leicht gemacht
Lebewesen sieht man es häufig an, wenn sie krank sind und leiden. Man sieht die Folgen einer Krankheit, jedoch nicht die Erreger. Beim PC verhält es sich ähnlich: Langsame Computer mit großen Startschwierigkeiten müssen zwar nicht unbedingt mit bösartiger Software verseucht sein, doch eine Einschränkung der gewohnten Leistung des Computers ist in jedem Fall ein wichtiges Indiz, das es zu berücksichtigen gilt. In der Regel beginnt damit erst die oft langwierige und selten erfolgreiche Suche nach der Ursache. Häufig vermutet man einen Virus oder einen Trojaner, doch bis dieser lokalisiert und gelöscht werden kann vergeht viel Zeit. Das Tückische an Malware ist, dass sie sich sehr gut tarnt und häufig in den Tiefen der Registry versteckt bei jedem Start erneut zum Leben erweckt.PCPrima.de macht die Suche nach Spyware und anderen Bedrohungen jetzt benutzerfreundlich. So steht das Programm Spyware Striker als kostenloser Download auf der Internetseite des Unternehmens bereit und ist innerhalb kürzester Zeit installiert und betriebsbereit. Es spürt sämtliche Bedrohungen auf und löscht bei Bedarf überflüssige Dateien und ungültige Verknüpfungen. Dazu muss lediglich ein kostenloser Scan des gesamten Computers durchgeführt werden. Sämtliche Infektionen werden angezeigt und lassen sich gezielt entfernen. Nach Bezahlung der Aktivierungsgebühr beginnt das Programm mit der gründlichen und dauerhaften Entfernung der gesamten Schadsoftware. Vorbei die Zeiten wo man sich selbständig durch lange Pfade klicken musste in der Hoffnung, dort die gesuchten Viren zu finden.
Clevere Programme nehmen dem Nutzer diese Aufgabe nun ab. Es ist ein ständig wiederkehrendes Katz und Mausspiel zwischen Entwicklern von Viren und Programmieren entsprechender Antiviren-Software. Jeder versucht dem anderen das Leben und die Arbeit so schwer wie möglich zu machen. In ihrem Bestreben, den erklärten Gegner immer wieder zu übertrumpfen und neue Schwachstellen aufzuzeigen, tragen beide Gruppen zur stetigen Weiterentwicklung und Perfektionierung von Softwarelösungen bei. Das zeigt sich in der Tatsache, dass immer wieder neue Passwörter und Verschlüsslungstechniken entwickelt werden, die vor wenigen Jahren als absolut zukunftssicher und unüberwindbar erstellt wurden. Kaum ein anderer Technologiezweig ist so schnelllebig wie die Computerbranche. PCs müssen regelmäßig einer Leistungsoptimierung unterzogen werden um den wachsenden Anforderungen am System und an der Hardware gewachsen sein zu können. Nicht jeder Nutzer kann oder möchte mit zusätzlichen Komponenten seinen PC beschleunigen. Ab und an reicht es einfach aus, den Rechner gründlich zu reinigen und von jeglicher bösartiger Software zu befreien. Auf diese Weise lässt sich die gewohnte Rechenleistung oftmals wiederherstellen und somit effizient arbeiten. Eine umfassende Verbesserung der Leistung des Computers ist erst dann notwendig, wenn aktuelle und besonders rechenintensive Programme verwendet werden. Für einfach Textverarbeitung sowie das Surfen im Internet sind gewohnte Geschwindigkeiten noch immer mehr als ausreichend. Eine kostengünstige und effektive Form der Leistungsoptimierung besteht in der Reinigung mit Hilfe spezieller Software, wie sie zum Beispiel bei Ascentive zu erwerben ist.
Freitag, 30. September 2011
Kein Loskommen mehr
Der PC hat nicht nur den Arbeitsalltag verändert, sondern auch das gesamte Privatleben so ziemlich aller Menschen. Durch nahezu alle Gesellschaftsschichten wird der Computer zum Surfen im Internet oder als Unterhaltungsgerät genutzt. Es lässt sich nicht nur am PC prima Arbeiten, sondern auch Spielen. Spielsucht ist leider ein Thema, dass sich ebenfalls in der Gesellschaft immer häufiger wieder findet. Es ist nicht nur das klassische Spielen an Automaten, sondern auch die Flucht in virtuelle Rollenspiele. Exzessive Spieler verlieren das Gefühl für Raum und Zeit und nehmen die Realität nur noch verschwommen wahr. Wie bei anderen Suchtkranken lassen sich Entzugserscheinungen feststellen, wenn der Betroffene sich nicht wie gewohnt den Computerspielen widmen kann. Dabei muss die Leistung des PCs den immer größer werdenden Anforderungen der modernen Software angepasst werden. Für Online-Spieler ist zudem noch die entsprechende Internetgeschwindigkeit vonnöten, die zusammen mit der Computerleistung erst zum richtigen Spielspaß beitragen. Diese exzessiven Computernutzer sind zum größten Teil männlich und nehmen die Optimierung des PCs, wie den Einbau einer schnelleren Festplatte, selber vor. Es sind zwar nicht ausschließlich Technikfreaks aber in jedem Fall Personen, die sich sehr gut mit Computern und technischen Komponenten auskennen.
Ein ganz anderes Suchtpotenzial stellt das Internet dar. Unabhängig von Online-Spielen verbringen deutschlandweit zahlreiche Menschen so viel Zeit im Netz, dass von einer regelrechten Sucht die Rede sein kann. Laut einer Studie der Universität Greifswald und der Universität Lübeck unter dem Titel „Prävalenz der Internetabhängigkeit“, die am vergangenen Montag von der Drogenbeauftragten des Bundestags Mechthild Dyckmans vorgestellt wurde, sind in Deutschland rund 560.000 Menschen süchtig nach dem Internet. Dies entspricht etwa 1 % der 14 bis 64-jährigen in der Bundesrepublik. Dabei sind laut der Studie deutlich mehr weibliche Nutzer mit Suchterscheinungen vertreten. Frauen verbringen zum größten Teil ihre Zeit in Sozialen Netzwerken wie Facebook oder Twitter und tauschen sich dort mit Freunden und Bekannten aus, während Männer eher zu Online-Spielen tendieren. Generell scheint Social Media einen großen Reiz auf Frauen auszuüben. Auch das E-Business hat weibliche Nutzer für sich entdeckt und das Angebot, vor allem im Bereich Mode und Accessoires, deutlich auf die Wünsche und Bedürfnisse der weiblichen Kundinnen ausgeweitet. Der Einkauf soll intuitiv und benutzerfreundlich sein und genauso viel Spaß machen wie die Shopping-Tour mit Freundinnen.
Angesichts der dramatischen Ergebnisse zum Thema Online-Sucht fordert die Drogenbeauftragte des Bundestags bereits frühzeitige Präventionsmaßnahmen. Der bereits häufig ins Spiel gebrachte Internetführerschein stellt dabei nur ein Mittel dar. Dieser Führerschein soll bereits Jugendlichen zu einer Netzkompetenz verhelfen, so dass sie lernen, bewusster mit dem Datenschutz im Internet und den zahlreichen Gefahren der Online-Welt umzugehen. Noch immer werden zu leichtsinnig persönliche Informationen über das Netz verbreitet ohne dass die jungen Nutzer wissen, dass auch temporäre Dateien niemals ganz aus der virtuellen Welt verschwinden.
Ein ganz anderes Suchtpotenzial stellt das Internet dar. Unabhängig von Online-Spielen verbringen deutschlandweit zahlreiche Menschen so viel Zeit im Netz, dass von einer regelrechten Sucht die Rede sein kann. Laut einer Studie der Universität Greifswald und der Universität Lübeck unter dem Titel „Prävalenz der Internetabhängigkeit“, die am vergangenen Montag von der Drogenbeauftragten des Bundestags Mechthild Dyckmans vorgestellt wurde, sind in Deutschland rund 560.000 Menschen süchtig nach dem Internet. Dies entspricht etwa 1 % der 14 bis 64-jährigen in der Bundesrepublik. Dabei sind laut der Studie deutlich mehr weibliche Nutzer mit Suchterscheinungen vertreten. Frauen verbringen zum größten Teil ihre Zeit in Sozialen Netzwerken wie Facebook oder Twitter und tauschen sich dort mit Freunden und Bekannten aus, während Männer eher zu Online-Spielen tendieren. Generell scheint Social Media einen großen Reiz auf Frauen auszuüben. Auch das E-Business hat weibliche Nutzer für sich entdeckt und das Angebot, vor allem im Bereich Mode und Accessoires, deutlich auf die Wünsche und Bedürfnisse der weiblichen Kundinnen ausgeweitet. Der Einkauf soll intuitiv und benutzerfreundlich sein und genauso viel Spaß machen wie die Shopping-Tour mit Freundinnen.
Angesichts der dramatischen Ergebnisse zum Thema Online-Sucht fordert die Drogenbeauftragte des Bundestags bereits frühzeitige Präventionsmaßnahmen. Der bereits häufig ins Spiel gebrachte Internetführerschein stellt dabei nur ein Mittel dar. Dieser Führerschein soll bereits Jugendlichen zu einer Netzkompetenz verhelfen, so dass sie lernen, bewusster mit dem Datenschutz im Internet und den zahlreichen Gefahren der Online-Welt umzugehen. Noch immer werden zu leichtsinnig persönliche Informationen über das Netz verbreitet ohne dass die jungen Nutzer wissen, dass auch temporäre Dateien niemals ganz aus der virtuellen Welt verschwinden.
Donnerstag, 22. September 2011
Kein Anschluss...
Jedem, der vor 10 Jahren noch ein normales Festnetztelefon benutzt hat, hat sich eine kleine Melodie im Gehörgang eingebrannt, die von einer Frauenstimme begleitet wurde: „Kein Anschluss unter dieser Nummer“. Im Laufe der Zeit hat sich nicht nur die Bandansage geändert, sondern der gesamte Telekommunikationsmarkt in Deutschland. Das Monopol liegt längst nicht mehr bei der Telekom und daher hat sich einiges getan. Vor allem was Internetgeschwindigkeit und die deutschlandweite Versorgung mit schnellem Zugang zum Internet in DSL-Geschwindigkeit angeht. Das bestehende Netz wurde einer Leistungsoptimierung unterzogen, damit es der Schnelligkeit des Computers gerecht werden konnte. Durch die Optimierung des Internets haben immer mehr Haushalte Zugang zum Netz und langsame Computer wurden nach und nach durch neue Geräte ersetzt.
Durch die ursprüngliche Netzhoheit ist noch immer der Großteil seinem ursprünglichen Anbieter treu geblieben und hat sich für das Surfen im Internet einen Zugang der Telekom-Tochter T-Online zugelegt. Das hat zur Folge, dass die obligatorische @t-online.de-Adresse eine der meistverbreitetsten Email-Adressen ist. Unangenehm, wenn die Adresse auf die schwarze Liste des Sperrlistenbetreibers Spamcop gelangt. So geschehen vor wenigen Tagen, als zahlreiche der Kunden förmlich in die Röhre guckten. Hacker hatten über Viren und Trojaner zahlreiche Computer gekapert und über die T-Online-Server große Mengen von Spam versendet. So ist die Firma als Spam-Verbreiter aufgefallen und folglich von Mailprogrammen blockiert worden, die sich aus Schutz vor Junk und korrupten Dateien auf die Daten der schwarzen Listen beziehen. Aus diesem Grund wurden zahlreiche Emails nicht zugestellt, da sie wegen ihrer Domain als Spam klassifiziert wurden.
Zwar sind Spamfilter benutzerfreundlich in der Handhabe und für den Schutz des PCs wichtig aber es kommt immer wieder vor, dass wichtige Mails geblockt werden oder aus Versehen im Junk-Ordner landen, wo sie höchstens per Zufall wieder gefunden werden. Unerwünschte Nachrichten überschwemmen immer wieder das Internet. Die Inhalte sind vielfältig: von vermeintlich günstigen Wundermitteln die eigentlich gegen das Arzneimittelgesetz verstoßen über Trickbetrug bis hin zur Versendung von Malware. Die Email bietet nunmal direkten Zugang zum System des Rechners und wer kein Webmail-Programm nutzt, sondern automatisch alle Mails auf seine lokale Festplatte lädt, macht die Tür weit auf für bösartige Software. Nur ein falscher Klick oder eine unüberlegte Öffnung eines Dateianhangs und schon kann man sich vom Keylogger bis zur Spyware ziemlich alles einfangen, was man anschließend nur noch sehr schwer von seinem Computer wieder entfernen kann.
T-Online konnte mittlerweile die Zahl der Spam-Mails so eindämmen, dass sie bereits von einigen schwarzen Listen entfernt wurden. Auf anderen sind sie jedoch noch vertreten. Sollte man in den vergangenen Tagen bereits sehnsüchtig auf eine Nachricht von einem T-Online-Anschluss gewartet haben, weiß man jetzt wenigstens den Grund für die nicht erfolgte Zustellung. Denn auch im Internetzeitalter heißt es in gewisser Weise wieder: „Kein Anschluss unter dieser...Adresse.“
Foto Attribution
Durch die ursprüngliche Netzhoheit ist noch immer der Großteil seinem ursprünglichen Anbieter treu geblieben und hat sich für das Surfen im Internet einen Zugang der Telekom-Tochter T-Online zugelegt. Das hat zur Folge, dass die obligatorische @t-online.de-Adresse eine der meistverbreitetsten Email-Adressen ist. Unangenehm, wenn die Adresse auf die schwarze Liste des Sperrlistenbetreibers Spamcop gelangt. So geschehen vor wenigen Tagen, als zahlreiche der Kunden förmlich in die Röhre guckten. Hacker hatten über Viren und Trojaner zahlreiche Computer gekapert und über die T-Online-Server große Mengen von Spam versendet. So ist die Firma als Spam-Verbreiter aufgefallen und folglich von Mailprogrammen blockiert worden, die sich aus Schutz vor Junk und korrupten Dateien auf die Daten der schwarzen Listen beziehen. Aus diesem Grund wurden zahlreiche Emails nicht zugestellt, da sie wegen ihrer Domain als Spam klassifiziert wurden.
Zwar sind Spamfilter benutzerfreundlich in der Handhabe und für den Schutz des PCs wichtig aber es kommt immer wieder vor, dass wichtige Mails geblockt werden oder aus Versehen im Junk-Ordner landen, wo sie höchstens per Zufall wieder gefunden werden. Unerwünschte Nachrichten überschwemmen immer wieder das Internet. Die Inhalte sind vielfältig: von vermeintlich günstigen Wundermitteln die eigentlich gegen das Arzneimittelgesetz verstoßen über Trickbetrug bis hin zur Versendung von Malware. Die Email bietet nunmal direkten Zugang zum System des Rechners und wer kein Webmail-Programm nutzt, sondern automatisch alle Mails auf seine lokale Festplatte lädt, macht die Tür weit auf für bösartige Software. Nur ein falscher Klick oder eine unüberlegte Öffnung eines Dateianhangs und schon kann man sich vom Keylogger bis zur Spyware ziemlich alles einfangen, was man anschließend nur noch sehr schwer von seinem Computer wieder entfernen kann.
T-Online konnte mittlerweile die Zahl der Spam-Mails so eindämmen, dass sie bereits von einigen schwarzen Listen entfernt wurden. Auf anderen sind sie jedoch noch vertreten. Sollte man in den vergangenen Tagen bereits sehnsüchtig auf eine Nachricht von einem T-Online-Anschluss gewartet haben, weiß man jetzt wenigstens den Grund für die nicht erfolgte Zustellung. Denn auch im Internetzeitalter heißt es in gewisser Weise wieder: „Kein Anschluss unter dieser...Adresse.“
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Freitag, 16. September 2011
Hardware gegen Viren?
Es wäre ein großer Schritt, um sich gegen bösartige Software wie Viren oder Trojaner zur Wehr zu setzen. Der amerikanische Chiphersteller Intel hat angekündigt, die Chips im Rechner, die eigentlich für die Schnelligkeit des PCs sorgen, in Zukunft so sicher zu entwickeln, dass sie Sicherheitssoftware ersetzen können. Natürlich nur zu einem gewissen Punkt. Es ist vielmehr eine intelligente Kollaboration zwischen Hardware und Software. Gemeinsam sollen Angriffsversuche auf das Herzstück eines jeden Computers erfolgreich abgewehrt werden. Traditionelle Antivirensoftware schützt in der Regel lediglich vor Angriffen auf das Betriebssystem und schließt etwaige Sicherheitslücken. Besonders hartnäckige Viren setzen sich jedoch gezielt in der Registry oder sogar noch eine Ebene unter dem Betriebssystem fest, so dass sie nicht dauerhaft entfernt werden können und so die Kontrolle über den Computer übernehmen. Durch diesen vollen Zugriff wird nicht nur die Leistung des PCs massiv beeinflusst, sondern auch gezielt bösartige Software wie zum Beispiel Überwachungssoftware installiert. Der Nutzer hat keine Chance mehr über herkömmliche Programm sein System zu retten und muss vor den Hackern kapitulieren.
Mit seiner neuen Technik möchte Intel dieser Gefahr vorbeugen und sogenannte Rootkits in Zukunft vermeiden. Dadurch haben die Programme keine Möglichkeit mehr, weitere Malware aus dem Internet nachzuladen und auf dem befallenen Rechner zu installieren. Derzeit befindet sich die Technik noch in einem Beta-Stadium. Angesichts der immer stärker wachsenden Flut an Bedrohungen durch korrupte Dateien ist es sinnvoll, an mehren Fronten dagegen vorzugehen. Das ganze erinnert an eine Wegfahrsperre am Auto. Zwar kann man sich immer irgendwie Zugang zu einem PKW verschaffen aber eine Wegfahrsperre ist eine zusätzliche Hürde, die den kompletten Diebstahl - die Übernahme des Autos - verhindern kann.
Für die Hacker wird es wieder eine neue Herausforderung sein und es ist nur eine Frage der Zeit bis findige Programmierer erste Schwachstellen an der Hardware gefunden haben und diese für ihre Software missbrauchen können. Das Katz und Maus Spiel geht somit in eine neue Runde. Auf einschlägigen Foren im Internet wird schon fleißig diskutiert auf welche Art und Weise und mit welchen Programmen man diese neue Hürde überlisten könne. Sobald die ersten Rechner mit dem neuen Chipsatz ausgestattet werden und auf dem Markt verfügbar sind, werden sich Hacker zusammenfinden um den Schutz des PCs zu knacken.
Es ist nunmal die Bürde des digitalen Zeitalters und der totalen Vernetzung, dass persönliche Daten von überall zugänglich sind. Wer sich wirklich vor Angriffen schützen möchte, sollte das Surfen im Internet sein lassen und seinen PC niemals mit dem Netz verbinden oder Wechseldatenträger nutzen. Aber moderne Software benötigt heutzutage für die Registrierung und teilweise bereits für die Installation Zugang zum Internet. Es ist beinahe nicht mehr möglich, komplett ohne Vernetzung auszukommen und wer seinen Computer auf dem aktuellsten Stand halten möchte, ist nunmal auf regelmäßige Updates angewiesen.
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Mit seiner neuen Technik möchte Intel dieser Gefahr vorbeugen und sogenannte Rootkits in Zukunft vermeiden. Dadurch haben die Programme keine Möglichkeit mehr, weitere Malware aus dem Internet nachzuladen und auf dem befallenen Rechner zu installieren. Derzeit befindet sich die Technik noch in einem Beta-Stadium. Angesichts der immer stärker wachsenden Flut an Bedrohungen durch korrupte Dateien ist es sinnvoll, an mehren Fronten dagegen vorzugehen. Das ganze erinnert an eine Wegfahrsperre am Auto. Zwar kann man sich immer irgendwie Zugang zu einem PKW verschaffen aber eine Wegfahrsperre ist eine zusätzliche Hürde, die den kompletten Diebstahl - die Übernahme des Autos - verhindern kann.
Für die Hacker wird es wieder eine neue Herausforderung sein und es ist nur eine Frage der Zeit bis findige Programmierer erste Schwachstellen an der Hardware gefunden haben und diese für ihre Software missbrauchen können. Das Katz und Maus Spiel geht somit in eine neue Runde. Auf einschlägigen Foren im Internet wird schon fleißig diskutiert auf welche Art und Weise und mit welchen Programmen man diese neue Hürde überlisten könne. Sobald die ersten Rechner mit dem neuen Chipsatz ausgestattet werden und auf dem Markt verfügbar sind, werden sich Hacker zusammenfinden um den Schutz des PCs zu knacken.
Es ist nunmal die Bürde des digitalen Zeitalters und der totalen Vernetzung, dass persönliche Daten von überall zugänglich sind. Wer sich wirklich vor Angriffen schützen möchte, sollte das Surfen im Internet sein lassen und seinen PC niemals mit dem Netz verbinden oder Wechseldatenträger nutzen. Aber moderne Software benötigt heutzutage für die Registrierung und teilweise bereits für die Installation Zugang zum Internet. Es ist beinahe nicht mehr möglich, komplett ohne Vernetzung auszukommen und wer seinen Computer auf dem aktuellsten Stand halten möchte, ist nunmal auf regelmäßige Updates angewiesen.
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Donnerstag, 25. August 2011
Die Macht der Daten
Mehr Datenschutz im Internet, vor allem für persönliche Informationen, gehören zu den häufigsten Forderungen der Internetgemeinde. Das Soziale Netzwerk Facebook stand regelmäßig in der Kritik, zu lasch mit Kundendaten umgegangen zu sein und die Datenschutzeinstellungen bewusst kompliziert gestaltet zu haben. So tritt zum Beispiel jedes Mitglied sämtliche Rechte an Textinhalten aber auch Fotos an das Unternehmen ab. Selbst nach Kündigung der Mitgliedschaft bleiben die Rechte beim Unternehmen. Jetzt, wo der Bereich Social Media immer mehr Fahrt aufnimmt und der Branchenführer Facebook Konkurrenz von Google bekommt, scheinen diese immer wiederkehrenden Kritikpunkte endlich aus der Welt geschafft zu werden. Es wird zwar argumentiert, dass die Umsetzung der Datenschutzeinstellung ein stetiger Wunsch der Mitglieder gewesen sei auf den man jetzt reagiert habe, doch mit Blick auf die Konkurrenz im Internet mag noch eine andere Motivation dahinter stecken. Facebook fürchtet wohl, dass viele Mitglieder zu Google abwandern. Da jeder der über 750 Millionen User für Facebook und seine Werbekunden bares Geld wert ist, müssen diese mit immer neuen Features zufrieden gestellt werden. Die erweiterte Kontrollmöglichkeit über die persönlichen Daten ist somit ein Zugeständnis, um etwaiger Kritik weiter aus dem Weg zu gehen.
Welche Macht Daten im Internet haben, wird auf ziemlich jeder Website deutlich: Per Cookies werden persönliche Informationen gespeichert und den Betreibern der Internetseite ist es möglich nachzuverfolgen, mit welchem Betriebssystem und sogar mit welcher Internetgeschwindigkeit man im Netz unterwegs ist. Diese Grunddaten können jedoch um eine Vielzahl weiterer Informationen erweitert werden, denen der User jedoch zunächst zustimmen muss. Online-Portale weisen mittlerweile darauf hin, dass Daten aus Marketinggründen, oder um das Angebot benutzerfreundlich zu gestalten wie es gerne ausgedrückt wird, länger gespeichert werden als es der Gesetzgeber erlaubt. Dieser Ausnahme muss der User zustimmen. Oftmals hat er jedoch keine andere Wahl wenn er das Online-Angebot des Anbieters nutzen möchte. Die Betreiber der Websites stellen den Inhalt oftmals kostenlos zur Verfügung und verdienen durch Online Marketing ihr Geld. Um den Werbekunden eine attraktive Plattform zu bieten, muss eine regelmäßige Zahl an Besuchern gewährleistet werden.
Beim Surfen im Internet hinterlässt jeder Spuren in Form von Daten. Diese werden gesammelt und einem Benutzerprofil zugeordnet, das für potenzielle Werbekunden interessant ist. Mit diesen Informationen lassen sich gezielt Werbebotschaften an den jeweiligen User übermitteln. In Form von Webbannern oder Werbeanzeigen wird der Nutzer auf Inhalte aufmerksam gemacht, die seinem Interessensgebiet weitestgehend entsprechen. Die Hemmschwelle auf einen Banner mit einer möglicherweise interessanten Botschaft zu klicken ist geringer, als auf eine zu allgemeine Werbeanzeige. Da das E-Business ein riesiges Geschäft ist, wenden Firmen einen immer höheren Werbeetat für Online-Werbung auf, deren Grundlage persönliche Daten und Informationen der Internetgemeinde sind. Daher sind die Werbekunden daran interessiert, dass die Datenschutzeinstellungen nicht allzu verschärft werden, so dass auch in Zukunft weitere Nutzerprofile erstellt werden können. Für Soziale Netzwerke ist es also ein fortwährender Spagat zwischen Zufriedenheit der Nutzer und Einkünften aus der Werbewirtschaft.
Welche Macht Daten im Internet haben, wird auf ziemlich jeder Website deutlich: Per Cookies werden persönliche Informationen gespeichert und den Betreibern der Internetseite ist es möglich nachzuverfolgen, mit welchem Betriebssystem und sogar mit welcher Internetgeschwindigkeit man im Netz unterwegs ist. Diese Grunddaten können jedoch um eine Vielzahl weiterer Informationen erweitert werden, denen der User jedoch zunächst zustimmen muss. Online-Portale weisen mittlerweile darauf hin, dass Daten aus Marketinggründen, oder um das Angebot benutzerfreundlich zu gestalten wie es gerne ausgedrückt wird, länger gespeichert werden als es der Gesetzgeber erlaubt. Dieser Ausnahme muss der User zustimmen. Oftmals hat er jedoch keine andere Wahl wenn er das Online-Angebot des Anbieters nutzen möchte. Die Betreiber der Websites stellen den Inhalt oftmals kostenlos zur Verfügung und verdienen durch Online Marketing ihr Geld. Um den Werbekunden eine attraktive Plattform zu bieten, muss eine regelmäßige Zahl an Besuchern gewährleistet werden.
Beim Surfen im Internet hinterlässt jeder Spuren in Form von Daten. Diese werden gesammelt und einem Benutzerprofil zugeordnet, das für potenzielle Werbekunden interessant ist. Mit diesen Informationen lassen sich gezielt Werbebotschaften an den jeweiligen User übermitteln. In Form von Webbannern oder Werbeanzeigen wird der Nutzer auf Inhalte aufmerksam gemacht, die seinem Interessensgebiet weitestgehend entsprechen. Die Hemmschwelle auf einen Banner mit einer möglicherweise interessanten Botschaft zu klicken ist geringer, als auf eine zu allgemeine Werbeanzeige. Da das E-Business ein riesiges Geschäft ist, wenden Firmen einen immer höheren Werbeetat für Online-Werbung auf, deren Grundlage persönliche Daten und Informationen der Internetgemeinde sind. Daher sind die Werbekunden daran interessiert, dass die Datenschutzeinstellungen nicht allzu verschärft werden, so dass auch in Zukunft weitere Nutzerprofile erstellt werden können. Für Soziale Netzwerke ist es also ein fortwährender Spagat zwischen Zufriedenheit der Nutzer und Einkünften aus der Werbewirtschaft.
Freitag, 19. August 2011
Die Viren werden mobil
Mobiles Arbeiten war früher das Privileg von Führungspersönlichkeiten. Erste Notebooks hatten das Gewicht und die Größe einer gut gefüllten Reisetasche, waren aber in gewisser Weise mobil. Da der Preis nahezu unerschwinglich war, galten diese Geräte als absolute Statussymbole. Dabei war die Leistung des Computers aus heutiger Sicht so gering, dass jedes aktuelle Mobiltelefon die Schnelligkeit des PCs von damals ohne Probleme überbietet. Generell haben Mobiltelefone die Welt längst erobert. Seitdem das mobile Telefonieren für alle Teile der Gesellschaft erschwinglich und verfügbar ist, nehmen auch die Neuerungen der Telefone rapide zu. Waren polyphone Klingeltöne vor 10 Jahren der letzte Schrei, so sind es heute Smartphones mit GPS-Übertragung und Multimedia-Anwendungen.
Generell hat sich das Mobiltelefon nahezu zu einem Computerersatz entwickelt, seitdem man mit ordentlicher Internetgeschwindigkeit ins Netz kann. Schaut man sich in der U-bahn um sieht man, dass das Surfen im Internet zweifelsohne zu den Lieblingsbeschäftigungen der Fahrgäste gehört. Dabei werden eigentlich schon genug überflüssige Dateien durchs Netz geschickt. Jetzt werden noch zusätzlich Statusmeldungen von aufstrebenden Jung-Bankern bei Twitter verschickt, die ihren Freunden in den Sozialen Netzwerken über die nächste Gehaltserhöhung und Bonuszahlung informieren müssen. Man kann nicht behaupten, dass sich der Informationswert erhöht hat, lediglich die Datenflut hat zugenommen.
Doch mit dem Zugang zum Internet über das Handy haben sich auch Probleme breitgemacht, die man vom heimischen Computer leider nur zu gut kennt. Längst sind Viren aber auch Trojaner auf den Mobiltelefonen unterwegs, die sich jeden Tag global weiterverbreiten. Während es beim PC prima Möglichkeiten gibt, kostenlose Scans des Systems durchzuführen und so den Computer auf bösartige Software zu untersuchen, gibt es für Handys noch kein so benutzerfreundliches Hilfsmittel. Vor ein paar Jahren hätte es auch niemand für nötig gehalten, sein Telefon mit Hilfe von Antivirensoftware vor Malware oder Spyware schützen zu müssen. Doch moderne Handys sind längst mit einer solchen Rechenleistung ausgestattet, dass sie problemlos als mobile Alternative genutzt werden können. Zumindest lassen sich prima Emails empfangen, Termine organisieren und alle Informationen mit dem Computer synchronisieren. Doch genau diese Schnittstellen sind es, an denen Gefahren bestehen. Der Datenschutz im Internet stellt das größte Problem der mobilen Nutzung dar. Dort, wo persönliche Informationen ausgetauscht werden, versuchen Hacker gezielt diese Daten abzufangen und an Dritte zu veräußern.
Jedem Handynutzer, der sein Smartphone auch für das Surfen im Internet verwendet, sollte mit der gleichen Vorsicht agieren, wie er es am stationären PC ebenfalls macht. Inhalte sollten stets kritisch geprüft, Informationen nicht ohne weiteres weitergegeben und unsichere Websites nicht besucht werden. Vorsicht ist auf jeden Fall besser als Nachsicht. Viren von Handys zu entfernen ist leider noch nicht so einfach, wie vom Computer und wichtige Nummern und Kontakte sind schneller weg, als man sich vorstellen kann.
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